FAMILY 4.0 – DER FAMILY-MANAGER

FOOTSTEPS INTO A BETTER WORLD

An den Schnittstellen von Familie und Beruf ist es wichtig, unterstützende Instrumente zu schaffen und somit mehr Selbstbestimmung im Lebenslauf zu ermöglichen.

Grundlage des Family-Informationsportals ist das Bestreben, Familien und Unternehmen zu unterstützen und einen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu leisten.

Ein Einfacher Zugang zu wichtigen Informationen und Ansprechpartnern, Hilfe und Austausch untereinander und schnelle Soforthilfe sind Grundlage für eine sozial austarierte Arbeitswelt, die Sicherheit und Flexibilität bietet.

Family 4.0 ist eine professionelle, kostenlose Informations- und Kommunikationsplattform, welche auf allen Endgeräten zur Verfügung stehen wird.

Familie und Beruf vereinbaren!

Die Website bsw-family-manager.de finden sie hier.


Digitalgestützte Lernwerkzeuge in der Aus- und Weiterbildung von Verfahrensmechaniker/-in für Kunststoff- und Kautschuktechnik (Digi-Kunst)

Maschinen und Prozesse der Kunststofftechnik sind komplex, viele Vorgänge laufen im Inneren von Anlagen ab. Hohe Prozessdrücke und ‑temperaturen in Kombination mit schnell bewegten Maschinenteilen fordern die Einhaltung von Sicherheitsabständen. Die notwendige Technik ist mit hohen Anschaffungs-, Betriebs- und Wartungskosten verbunden und benötigt qualifiziertes Fachpersonal. Die Anzahl der einstellbaren Prozessparameter erfordert ein tiefgreifendes Verständnis der prozesstechnischen Zusammenhänge. In kritischen Situationen muss schnell reagiert werden, um nachhaltige Schäden zu verhindern. Wartung und Reparatur erfordert ein umfangreiches Verständnis der Anlagen.

Im Rahmen des Projektes DigKunst soll dazu ein digital gestütztes Lernkonzept entwickelt, umgesetzt und in der Aus- und Weiterbildung erprobt werden. Hierbei werden echtzeitfähige, animierte 3D-Modelle von Spritzgießmaschinen hergestellt und in Lern-Apps implementiert. Das Lernkonzept soll unter Einsatz von am Markt verfügbarer Technik einerseits die nicht sichtbaren technischen Vorgänge der Kunststofftechnologien direkt an der Maschine vermitteln und andererseits das Erleben und Verstehen außerhalb des Technikums ermöglichen. Im Lehr- und Lernkonzept wird auf wesentliche Elemente der Spritzgießanlage und der Werkzeuge sowie auf die Prozessführung eingegangen. Das ILK ist dabei Hauptverantwortlicher für die Bereitstellung und die Implementierung des Kunststoffwissens. Mit einem Software-Entwickler und dem Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft gGmbH sowie einer berufsbildenden Schule als Anwender des Lernkonzeptes soll im Rahmen des Projektes ein zukunftsfähiges Ausbildungskonzept erarbeitet werden. In Kooperation mit sächsischen KMU soll das Konzept erprobt und evaluiert werden.

Die im Aufbau befindliche Website des Projektes finden Sie hier: www.digikunst.de


Education 4.0 – Hochvolttechnik Bereitstellung praxisnaher digitaler Qualifizierungs- und Assistenzlösungen

Berufliche Weiterbildung muss sich neu erfinden. Anlass sind epochale Strukturveränderungen in nahezu jeder Branche, die durch Digitalisierung hervorgerufen werden. Um diese Veränderungen, die zeitgleich mit dem Phänomen Fachkräftemangel einhergehen, abfedern zu können, müssen neue Wege beschritten werden. Ein Schlüssel zu einer erfolgreichen Bewältigung, der durch Industrie 4.0 initiierten Veränderungen, heißt: Qualifizierung. Lebenslanges Lernen, also die kontinuierliche Bereitschaft sich permanent auf neue Themen einzulassen und neue Kompetenzen zu erlernen, war nie so aktuell wie heute. Für diese Kompetenzentwicklung steht aufgrund der Dynamik des gegenwärtigen Innovationszyklus – nehmen wir nur das Beispiel Elektromobilität – nur eine Zeitspanne von wenigen Jahren zur Verfügung. Gleichzeitig stellt die kontinuierliche Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besonders für kleine und mittelständische Unternehmen eine besondere Herausforderung dar. Zeit, Ressourcen und Zugang zu Weiterbildungsangeboten sind die häufigsten Hinderungsgründe.

Somit wird besonders mit Blick auf die Zielgruppe KMU und Unternehmen im ländlichen Raum eine Bewältigung von zusätzlichen Qualifizierungsbedarfen in einer sehr begrenzten Zeitspanne nur mit neuen Methoden und Instrumenten und in neuen Strukturen realisierbar sein. Der Schlüssel können einerseits digitale Informations- und Lernangebote und andererseits die Bildung von Allianzen sein.

Digitale Angebote erhöhen durch Multiplikationseffekte Transfergeschwindigkeiten, gestatten die Integration in unterschiedliche Arbeits- und Lernumgebungen, ermöglichen durch modulare Benutzerführungen individualisierbare Angebote und können durch ihre orts- und zeitunabhängige Nutzbarkeit besser in den Arbeitsalltag integriert werden. Damit sind sie letztlich effektiver und sparen Unternehmen und Mitarbeitern Zeit und Geld. Wenn gleichzeitig neue Allianzen gebildet werden, die über die Plattform initiiert werden, können viele durch einzelne Beiträge etwas Großes schaffen und den Innovations- bzw. Qualifizierungsdruck gemeinsam meistern. Dem Grundgedanken der Shared Economy folgend, kann das Netzwerk die Brücke zwischen kleinen KMU und größeren Playern, die mit den gleichen Herausforderungen zu kämpfen haben, schlagen. [zur pas digital]


Das Projekt „Netzwerk Q 4.0 – Netzwerk zur Qualifizierung des Berufsbildungspersonals im digitalen Wandel“ 

DIE CHANCEN DES DIGITALEN WANDELS NUTZEN – POTENZIALE DER BERUFSAUSBILDUNG

 

Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt und stellt neue Anforderungen an Unternehmen und ihre Geschäftsmodelle sowie die Beschäftigten und deren Kompetenzen. Die berufliche Bildung kann einen zentralen und wichtigen Beitrag dazu leisten, um die vielfältigen Chancen des digitalen Wandels zu nutzen. Zum einen erfordern moderne Arbeitsprozesse eine Anpassung der Fachkompetenzen, die in der täglichen Ausbildungspraxis vermittelt werden. Zum anderen bieten digitale Medien ganz neue Möglichkeiten des Lehrens und Lernens – und das in allen Bereichen und Branchen der Ausbildung. 

Genau an dieser Stelle setzt das neue Projekt „Netzwerk Q 4.0“ an. Es unterstützt das Berufsbildungspersonal dabei, Fach- und Sozialkompetenzen weiterzuentwickeln, um Inhalte und Prozesse der dualen Ausbildung im digitalen Wandel zu gestalten. Durch neuartige Qualifizierungsangebote für das Berufsbildungspersonal soll eine methodisch und inhaltlich zeitgemäße duale Berufsausbildung befördert werden. Auszubildende als künftige Fachkräfte sollen einen optimalen Start in eine digital geprägte Arbeitswelt erhalten, um so digital getriebene Innovationen zu fördern. 

Q 4.0 ist ein gemeinsames Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) und der Bildungswerke der Wirtschaft, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. In diesem Vorhaben wird angestrebt, einen bundesweiten Standard zur Qualifizierung des Berufsbildungspersonals 4.0 zu entwickeln.

Im Fokus: Regionale und branchenspezifische Bedürfnisse 

Eine besondere Rolle spielen die Bildungswerke als regionale Koordinierungsstellen des Projekts. Sie sorgen für die Vernetzung der ortsansässigen Unternehmen sowie weiterer Akteure der beruflichen Bildung. Sie entwickeln gemeinsam im Netzwerk passgenaue Qualifizierungsangebote vor Ort und setzen diese nachhaltig um. Erste Prototypen werden in regionalen Design-Thinking-Workshops und in Zukunftswerkstätten entwickelt. Durch die Nutzung eines einheitlichen Lernmanagementsystems (LMS) wird der Einsatz digitaler Lehr- und Lernszenarien im gesamten Netzwerk Q 4.0 gefördert. 

Wissenschaft und Praxis ergänzen sich in einem erfolgreichen Qualifizierungsmodell

Der Entwicklungsprozess wird mit empirischen Arbeitsmarktanalysen sowie Befragungen von Unternehmen und Berufsbildungspersonal durch das IW und die regionalen Koordinierungsstellen begleitet. Hierdurch werden sowohl Qualifizierungsbedarfe identifiziert als auch praxisleitende Einsichten für die Entwicklung von Qualifizierungsangeboten gewonnen. Zudem werden Lernangebote zum Aufbau von überfachlichen, personalen und sozialen Kompetenzen konzipiert, erprobt und umgesetzt. Darüber hinaus erfolgt ein bundesweiter Transfer von regional erprobten Angeboten und guter Praxis.

Die erzielten Forschungsergebnisse und identifizierten Best-Practice-Beispiele werden publiziert und regelmäßig auf relevanten Konferenzen, Austauschkreisen und Workshops sowie wissenschaftlichen Tagungen präsentiert. Zudem richtet das Netzwerk Q 4.0 öffentliche Konferenzen und Veranstaltungen aus.

Wenn Sie Anregungen, Impulse oder Fragen zu unserem Projekt haben, freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnehme, gerne telefonisch (+49 351 4250290) oder per E-Mail (evelyn.brinzan@bsw-mail.de). [zur pas digital]

Ihr Netzwerk Q 4.0-Team 
aus dem Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft